
Selbstverpflichtung des Verein Oberlinhaus ergänzt Toleranzedikt
04.09.2008 - Mit der Selbstverpflichtung des Verein Oberlinhaus ist das Toleranzedikt um eine inhaltliche Ebene erweitert worden. Das Leben und der Umgang mit Menschen mit Behinderung stellen einen weiteren Aspekt der Toleranz im täglichen Zusammenleben der Menschen in Potsdam dar.
„Als Teil des Gemeinwesens in Babelsberg erleben die Bewohner und Mitarbeitenden des Oberlinhauses immer wieder, wie selbstverständlich die Gegenwart und der Umgang mit Menschen mit Behinderung geworden ist“, betont Matthias Fichtmüller, Vorstandsvorsitzender des Verein Oberlinhaus. „Gleichzeitig erleben Betroffene im Alltag auch, dass Ablehnung, Unsicherheit, Unverständnis und Unachtsamkeit gegenüber Menschen mit Behinderung noch nicht überwunden sind.“
Das Oberlinhaus leistet in Potsdam seit 1871 einen wichtigen Beitrag zur Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft. Dabei musste das Traditionshaus offen für Innovationen und Wandel sein. Prof. Kleger betont in diesem Zusammenhang die Fähigkeit des Oberlinhauses, in unserer „schnelllebigen Gegenwart, Herkunft und Zukunft miteinander zu verbinden“. Während sich das Haus über die Jahre immer mehr öffnete, verlor es trotzdem nicht seine christliche Basis, die noch heute die Grundlage für das diakonische Handeln aller Mitwirkenden bildet.
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medienlabor - Agentur für Kommunikation und Medienentwicklung KG
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