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Polizeimeldung: Einsatzmaßnahmen an der Fachhochschule Potsdam


Polizeimeldung: Einsatzmaßnahmen an der Fachhochschule Potsdam

Potsdam. Am Donnerstagnachmittag, 13:22 Uhr wurde der Polizei bekannt, dass mehrere Personen des linken Klientels die Fachhochschule (FH) in der Friedrich-Ebert-Straße betraten. Sie brachten von innen mehrere Plakate mit der

Aufschrift: "Abriss oder Besetzung - Retten was zu Retten ist" [sic] an den Fenstern an. Von außen hängten Fassadenkletterer Plakate an. Nach Beginn der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Begehung des Objektes. Im Innern weigerten sich rund 40 Personen die Räume der Mensa zu verlassen. Vor dem Haupteingang versammelten sich weitere Sympathisanten, die eine Eilversammlung anmeldeten.


Das Polizeipräsidium bildete eine besondere Aufbauorganisation. Alle polizeilichen Maßnahmen waren auf ein hohes Maß an Deeskalation und Kommunikation ausgelegt.

Auf Bitten der FH wurden die Zugänge zum Gebäude gesichert, um ein weiteres illegales Betreten zu verhindern. Alle anderen Räume der Fachhochschule wurden nach unberechtigt aufhältigen Personen abgesucht. Alle Personen erhielten einen Platzverweis und Anzeigen wegen Hausfriedensbruches.

Während der polizeilichen Einsatzmaßnahmen kam es am Nachmittag zu kleineren Rangeleien mit der Polizei. Dabei wurde Pfefferspray eingesetzt, als mehrere Personen versuchten, unberechtigt und gewaltsam in das Gebäude zu gelangen. Ein Beamter erlitt leichte Handverletzungen, ist aber weiterhin dienstfähig.

Nach Ablauf eines durch die Fachhochschule gesetzten Ultimatums zur Räumung der Mensa bis 20:30 Uhr bat der Präsident der FH die Polizei des Landes Brandenburg um Vollzugshilfe zur Sicherung der Fachhochschule und Räumung der Liegenschaft von der aktuellen Besetzung.

16 Personen verließen freiwillig das Gebäude. Nachdem die 29 in der Mensa Verbliebenen das Gebäude, auch nach mehrmaliger Androhung nicht verlassen wollten, wurde gegen 22:33 Uhr mit der Räumung der Mensa begonnen. Die Identitäten der Personen wurden festgestellt, Platzverweise erteilt und Strafanzeigen gestellt. Um 22:51 Uhr war die Räumung beendet.

Insgesamt waren an dem Einsatz rund 200 Beamte der Polizei des Landes Brandenburg und der Polizei Berlin beteiligt.


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