












Der Verein zur Förderung des interkulturellen Dialogs, BeDiTo e.V., beteiligt sich mit einer eigenen Selbstverpflichtung am Potsdamer Toleranzedikt. Die Mitglieder des Vereins haben ihr Selbstverständnis und ihre Ziele in sechs Punkten formuliert. BeDiTo möchte erreichen, dass alle anerkannten Religionen in der Stadt Potsdam würdige und angemessene Räume erhalten, um ihre Religion auszuüben. „Wir möchten Religionen und Weltanschauungen nicht vermischen, sondern Brücken zueinander bauen“, bekräftigt Heinz Meixner. Der Vorsitzende des Vereins ist als evangelischer Pfarrer verantwortlich für fünf Gemeinden im Raum Borkheide, in denen er sich auch der Aufgabe stellen muss, die Neu- und Altanwohner zusammenzuführen.
Der im Jahre 2000 gegründete Verein BeDiTo e.V. setzt sich aktiv für die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs ein. Die Abkürzung steht für Begegnung, Dialog und Toleranz und soll die Fokussierung des Vereins auf das Bemühen um Verständigung zwischen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen hervorheben.
Schon seit 1997 gibt es das Projekt in dessen Rahmen monatlich ein Informations- und Gesprächsabend zu Religion und Weltanschauung stattfindet. Themen dabei sind z.B. Jesus im Christentum und im Islam, Antisemitismus, sowie Informationen über die einzelnen Religionen und ihre Religionsstifter. Veranstaltungen dieser Art sollen erreichen, dass gegenseitiger Respekt und das Verstehen für den Anderen wächst. Ein weiteres Ziel des Vereins ist es, das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Religion oder Weltanschauung notwendiger Bestandteil des alltäglichen Lebens ist. Deshalb ist Heinz Meixner das Gespräch mit nicht-religiösen Menschen besonders wichtig.
Darüber hinaus beteiligt sich der Verein seit Beginn an der Interkulturellen Woche, die in Potsdam seit 17 Jahren durchgeführt wird und organisiert Begegnungen mit Vertretern unterschiedlicher Religion bzw. Weltanschauung für Schulklassen und geht zur Information in die Schulen.


