













24.07.2008 - Studierendenparlament beschloss einstimmig den Beitritt zum Bündis "Keine Stimme den Nazis"
Bereits am 15. Juli hat das Studierenparlament (StuPa) der Universität Potsdam einstimmig beschlossen, dem Bündnis "Keine Stimme den Nazis" beizutreten. Auch eine finanzielle Förderung der Aktivitäten des Bündnisses in Potsdam in Höhe von 1.650 Euro wurde von den Studierendenvertreterinnen und -vertretern beschlossen.
"Keine Stimme den Nazis" ist ein Brandenburg-weiter Zusammenschluss unter Anderem von Gewerkschaften, parteipolitischen Jugendverbänden und antifaschistischen Gruppen. Die landesweite Bündniskampagne zielt darauf ab, den Vormarsch der Rechtsextremen in Brandenburg zu stoppen und jede Stimme an rechtsextreme Parteien bei den Kommunalwahlen am 28. September zu verhindern. Hierzu gibt es in den verschiedensten Städten Brandenburgs Veranstaltungen, die vor Allem Jugendlichen klare Alternativen zum Rechtsextremismus aufzeigen.
Insbesondere die NPD will flächendeckend bei den Landeskommunalwahlen im Herbst antreten. "Es muss verhindert werden, dass die Nazis mit ihrer billigen und menschenverachtenden Rhetorik weiterhin auf parlamentspolitischer Ebene Erfolge feiern können. Gleichzeitig muss Faschistinnen und Faschisten, ob auf der Straße als Neonazis erkennbar oder als biedere Bürgerinnen und Bürger, die ausländerfeindliches Gedankengut verbreiten, auf allen Ebenen entgegengetreten werden.", erklärt Malte Clausen, Referent für Hochschulpolitik im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Potsdam.
"Als politisches Sprachrohr der Studierenden unserer Universität sehen wir es als unsere Pflicht an, tatkräfig gegen Nazis in unserer Stadt aktiv zu sein", ergänzt Tamás Blénessy für den AStA der Universität Potsdam.
Weiterführende Informationen zur Kampagne "Keine Stimme den Nazis" gibt es unter http://www.keine-stimme-den-nazis.de/.


