Es wird angenommen, dass die erste slawische Besiedlung des Potsdamer Gebietes um 700 durch den slawischen Stamm der Heveller an jener Stelle erfolgte, auf der später die
Heiliggeistkirche stand. Vom 8.-11.Jh. lag dort ein slawischer Burgwall, so dass davon ausgegangen werden kann, dass dort die ersten Bewohner siedelten. Die ältesten Funde sind in die mittlere Steinzeit (8000 – 3000 v.u.Z.) einzuordnen.
Erstmalig urkundlich erwähnt wird Potsdam auf einer Schenkungsurkunde von Otto III. im Jahre 993 an seine Tante, Äbtissin von Quedlinburg. Die Bezeichnung "Poztupimi et Geliti" wird als Potsdam und Geltow gedeutet.
Um 1150 eroberte Markgraf Albert der Bär das Havelland und das Gebiet der Zauche. Vermutlich zur Sicherung des Havelüberganges zur Zauche und zum Teltow entstand eine Burgstätte.
Bereits 1317 wird Potsdam in einer Urkunde als Städtlein bezeichnet. 1345 erhielt Potsdam das Stadtrecht, blieb aber lange Zeit ein unbedeutender kleiner Siedlungsfleck. 1573 wurden für Potsdam nur 2000 Einwohner und 192 Häuser angegeben. Überlieferungen zur Potsdamer
Geschichte sind bis in das 16.Jh. äußerst gering.
Die eigentliche
Geschichte der Stadt beginnt erst richtig nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648).