Der Fall Janke
Hans-Otto-Theater
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"Hier muss ein Verbrechen geklärt werden. Ich bin kein Idiot; ich bin ein rechtschaffener, normaler Mann mit höherer Schulbildung." Karl-Hans Janke (1909-1988)
1949, in einem kleinen sächsischen Ort: Karl Hans Janke wird wegen „wahnhaften Erfindens“ und der daraus resultierenden Diagnose auf Schizophrenie in das Psychiatrische Krankenhaus Hubertusburg eingewiesen. Er hatte keine Verbrechen begangen, war nicht gefährlich, passte lediglich nicht in die gesellschaftliche Norm. 40 Jahre verbrachte Janke in Hubertusburg. In seinem Nachlass befanden sich Zeichnungen, Skizzen und Beschreibungen – eine Fülle von Erfindungen, Visionen und kühnen Konstruktionen. Er hinterließ eine umfangreiche Korrespondenz, sandte Pläne und Konstruktionen an Ämter und Behörden. Aber mit einem „Irren“ wollte niemand etwas zu tun haben. Unterdessen machte Wernher von Braun, der große Zyniker der Macht, Karriere in den USA und wurde zum Idol einer ganzen Generation.Wer war dieser Karl-Hans Janke? War er wahnsinnig oder genial? Was hat es mit den anrührenden Liebesbriefen auf sich, die sich in seinen Unterlagen fanden? Und was wäre Leonardo da Vinci widerfahren, hätte er zur selben Zeit am selben Ort wie Janke gelebt?
"Wenn Sie je an Raumfahrt denken, dann bitte, behalten Sie mich und meine toten Eltern in guter Erinnerung. Ich war der Erste unseres Volkes, der alles hierfür fertig stellte und sagt dann recht schön Danke, das hast Du uns geschenkt." Karl-Hans Janke
Dauer ca. 1 h 45 min
keine Pause
